Hans Anthon Wagner und Wolfgang Wulz beschreiben in ihrem Buch »Von Leuten, die Gänse küssen, von Goa träumen, den Vollmond angeln« die Frommenhausener auf folgende Weise:
»... und wer sich eine Zeitlang näher mit dem Örtlein, seinen Bewohnern und seiner Geschichte beschäftigt hat, dem fließt die Bewertung »klein, aber fein« umso leichter aus der Feder. Denn in der Tat ist nicht nur der Flecken warm an den nach Süden geneigten Hang hingebaut — so die amtliche Notiz von 1899 —, auch ein Großteil seiner Einwohner scheint schon von jeher auf der Sonnenseite des Lebens gestanden zu haben ...
Aus diesen einleuchtenden Gründen mußten die Frommenhauser eben nicht so gnadenlos »wule« oder »nule« wie der Großteil ihrer schwäbischen Landsleute dies tat. Sie machten ab und an auch etwas früher Feierabend, heiligten peinlich genau selbst die kirchlichen Festtage, die schon fast vergessen waren, und lehnten sich nach getaner Arbeit gemütlich an die Hauswand, das Pfeifchen in der Hand und mit den Nachbarn ein ausgedehntes Schwätzle haltend.
Dieses idyllische Bild süßen Nichtstuns mußte wohl schon seit Urzeiten den ärmeren Nachbarn aufgefallen sein, und so neckten sie die Frommenhauser bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als »Loahner« ...
Wer ein waschechter »Loahner« sein wollte, der mußte natürlich auch des öfteren im Wirtshaus »omanander loahne« ...
Unsere Loahner-Skulptur ist aufgestellt und die Honigbienen sind auch schon eingezogen. Die belebte Honigbienen-Figurenbeute von Birgit Jönsson findet in der Bevölkerung großen Anklang.
Für alle, die ihr Maskottchen auch auf dem heimischen Computer-Screen haben wollen, ist hier ein Bildschirmschoner zum Download. Bitte aufs Bild klicken und weiter geht es dann mit der rechten Maustaste.

Hier stehen sie: die Original Frommenhausener Loahnerpfähle nach einer Idee des Fördervereins Frommenhausen.


Es werden im Ort noch weitere Loahnerpfähle aus verschiedenen Werkstätten hinzukommen. Im Dietweg und Ob dem Dorf sind schon weitere Loahnerpfaehle zu sehen.
Ausführung der Pfähle: Rudi Hallmayer und Heinz Wütz.




